„Die Energiewende entscheidet sich im Gebäudebereich“



Das ist der Leitfaden des Kongresses der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung (GRE), der im März 2012 in Giessen stattfinden wird. Und nicht umsonst: Deutschland ist ein Land der Energie-Importe. Dabei liegt der Anteil der Haushalte am Gesamtenergieverbrauch deutlich über dem der anderen Sektoren: Industrie, Verkehr, Gewerbe, Handel [AGEB]. Auch bei der CO2-Emission spielen die Haushalte eine nicht unerhebliche Rolle, dabei liegt der Hauptverbrauch im Bereich der Raumwärme.[BMWi]


Energieverbrauch in deutschen Haushalten

Quelle: BDEW



Das Energiesparziel bei Gebäuden hat die Bundesregierung wie folgt definiert: Der Wärmebedarf soll bis 2020 um 20 % reduziert werden und bis 2050 soll der Primärenergiebedarf um sogar 80 % vermindert werden. Die Energieeffizienz von Gebäuden wird also noch kritischer.

Die EU-Richtlinie spiegelt sich in der Energieeinsparverordnung wider und spätestens mit der Novelle von 2009 ist zu deren Umsetzung interdisziplinäres Wissen erforderlich. Baukonstruktive Kenntnisse insbesondere im Hinblick auf die Vermeidung von Wärmebrücken und möglichen Kondensatausfalls (Ursache der Schimmelbildung) im Zusammenspiel mit der „maßgeschneiderten“ Anlagentechnik machen Gebäude zukunftssicher. Daher kann nur ein unabhängiger „Fachmann“ für Energie die richtige energetische Gebäudebeurteilung durchführen und damit auch einen Energieausweis erstellen. Leider waren bei einer Überprüfung der Energieausweise auf Richtigkeit im Jahre 2010 nicht einmal 10% fehlerfrei [Ralph Petereit, GZS mbH]. Dies hat zur Verunsicherung der Gebäudeeigentümer geführt. Das Potenzial zur Energieeinsparung ist vielen immer noch unbekannt und das Vertrauen in die Bauqualität zu gering. Auch die von BAfA geförderten Vor-Ort-Beratungen sowie hocheffiziente KfW-Sanierungen wiesen erhebliche Mängel auf.

Leider waren durch bis vor kurzem fehlende Regelungen viele Berater und Energieausweisaussteller auf dem Markt, die nicht unbedingt das zeitgemäße „Know How“ hatten und daher auch nicht die erforderliche Qualität der Beratung sicherstellen konnten. Im letzten Quartal 2011 wurde in Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie BAfA, KfW, und DENA (Deutsche Energieagentur) eine zentrale Expertenliste erfasst. Zum 15. Dezember wurde somit die s.g. BAfA-Liste aufgelöst. Um in dieser Liste gelistet zu werden muss man die erforderliche Grundqualifikation gem. § 21 EnEV und entsprechende Zusatzqualifikation nachweisen, die alle zwei Jahre aufgefrischt werden muss.

Jolanta Zamirska-Drees Dipl. Ing. (FH)
Bauingenieurwesen Energieeffizienz-Expertin

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